112 Zeigegesten. Auf Momente, die du schon kennst.
Das Ende des Ausatmens. Der Moment zwischen zwei Gedanken.
Das, was im Einschlafen geschieht.
Ein Tantra aus Kaschmir, achtes Jahrhundert.
Auf solche Stellen zeigen die 112 dhāraṇās des Vijñāna Bhairava Tantra. Sie erklären nicht, sie zeigen. Das gewöhnliche Erleben wird dort kurz durchsichtig. Nicht als Ausnahmezustand. Als das, was immer schon da ist.
Der Text gehört zur Tradition des nondualen Shaiva-Tantra. Die Gesten bauen nicht aufeinander auf. Jede steht für sich.
Gedanken ohne Grund →
Vers 99, kommentiert.
Was ist das Vijñāna Bhairava Tantra? →
Dialog, Überlieferung, was dhāraṇā bedeutet.
Philosophie des Tantrik Yoga →
Kontext und Einordnung.
Abhinavagupta →
Der wichtigste Denker dieser Tradition.
Das OM-Mantra →
Ein Grundelement, phänomenologisch betrachtet.
Ressourcen zu Tantrik Yoga →
Übersetzungen, Bücher, Quellen zum eigenen Lesen.
Yoga am Montagabend
Alle paar Wochen ein kurzer Text. Kein Programm. Keine Werbung.
Manchmal eine Praxis-Einladung. Manchmal ein Gedanke, der beim Schreiben nicht losgelassen hat.