Tantrik Yoga Eric Steinert

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Tantrik Yoga beginnt nicht auf der Matte. Er beginnt in dem Moment, in dem du bemerkst, dass du da bist.

Atme jetzt aus. Lass den Atem einfach enden.
Bevor der nächste beginnt, ist kurz nichts. Dort fängt es an.

I · Drei Eingänge

Wer auch immer du bist, wenn du hierher kommst —

es gibt einen Eingang für dich.
i · Pause

„Ich brauche gerade eine Pause.“

Du musst nichts vorbereiten. Keine Ausrüstung, kein freier Nachmittag. Die Übungen dauern zwischen einer und zwei Minuten — oft kürzer.

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ii · Text

„Ich übe schon — und will tiefer gehen.“

112 Verse. Ein Text aus dem Kaschmir des achten Jahrhunderts. Er zeigt auf Momente, in denen das gewöhnliche Erleben transparent wird.

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iii · Frage

„Was ist Bewusstsein eigentlich?“

Neurowissenschaft und Kaśmīr-Śaivismus zeigen auf denselben Punkt — ohne voneinander zu wissen. In der Spannung dazwischen liegt etwas Fruchtbares.

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II · Was es ist

Nicht Rückzug aus dem Leben.
Sondern Rückkehr in es hinein.

Das Wort Tantra bedeutet im Sanskrit schlicht: Lehre, Lehrtext. Tantrik Yoga ist kein Körperprogramm und kein spirituelles Wellness-Angebot. Es ist ein philosophisch-praktischer Erkenntnisweg, verwurzelt im nondualen Shaivismus.

Nicht die Welt ist das Problem,
sondern unsere Abwesenheit darin.

Im Zentrum steht Gewahrsein — nicht als Zustand, den man herstellt, sondern als das, was immer schon da ist. Was fehlt, ist nicht das Gewahrsein selbst. Es ist das Wiedererkennen.

Laufender Kurs

Yoga am Montagabend

Montags · 17:00 – 18:30 Uhr · Einstieg jederzeit möglich Elisabeth-Kohn-Str. 29 · 80797 München-Schwabing
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III · Brief

Alle paar Wochen ein kurzer Text. Kein Programm. Keine Werbung.

Manchmal eine Praxis-Einladung. Manchmal ein Gedanke, der beim Schreiben nicht losgelassen hat.

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